Die Dachstiftung

Dachstiftungen agieren als Dienstleister für unselbständige Stiftungen. Sie gewährleisten die für eine Stiftung erforderliche, auf Dauer angelegte Organisationsform. 

  • Wer eine selbständige Stiftung gründet, braucht eine eigenständige Verwaltung. Diese kostet Geld, das von der Summe abgeht, die der Stifter oder die Stifterin einem sozialen Zweck zukommen lassen möchte. Dachstiftungen verwalten mehrere Stiftungen parallel. Dadurch arbeiten sie rationell und erfüllen dennoch die individuellen Wünsche der Stifterinnen und Stifter. 
  • Dachstiftungen entlasten die Stifter von ihren Verwaltungsaufgaben. So kümmern sie sich um die Vermögensanlage, um Buchführung, Jahresrechnung, Korrespondenz mit Destinatären zur Vergabe der Stiftungsmittel und Abwicklung der Fördermaßnahmen. Die Dachstiftungen übernehmen die Korrespondenz mit Finanzämtern und Stiftungsbehörden sowie die Werbemaßnahmen zur Gewinnung von Zustiftungen. 
  • Dachstiftungen stellen ihre Erfahrungen und ihr besonderes Expertenwissen zur Mittelverwendung dem Stifter zur Verfügung. 
  • Die Dachstiftung sichert die dringend erforderliche Kontinuität der Stiftungsarbeit – auch wenn die Stifterin oder der Stifter zeitweise nicht selbst handeln kann oder stirbt. So nehmen sie vielen Stiftern die Sorge um die Nachhaltigkeit ihres Werkes, wenn sie oder ihre Angehörigen für die Stiftungsarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen, ab.


Eine Dachstiftung kann aufgrund dieser Vorteile auch selbständigen Stiftungen zu kostengünstigen Bedingungen die Verwaltung der Stiftung unter ihrem Dach anbieten.
Die Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung nimmt die Aufgaben einer Dachstiftung wahr. Sie berät und unterstützt bei der Gründung und bietet damit vielen caritativen Stiftungen eine dauerhafte Heimat zur nachhaltigen Verwirklichung ihrer Zwecke.